[Review] – Love Me Green – Biokosmetik

Schöner Körper – gesund und umweltfreundlich? Wir alle wissen, in einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist. Von einem guten Zustand unseres ganzen Körpers zeugt am besten unser Aussehen – glanzvolle, gesunde Haare und strahlende Haut. Kosmetikhersteller überzeugen uns ständig von wohltuenden Wirkungen ihrer Cremes und Körperlotionen, von natürlich feuchtigkeitsspendenden Shampoos sowie von ausgezeichnet reinigenden Peelings (mehr über natürliches Peeling). Haben jedoch all diese Kosmetika einen positiven Einfluss auf unsere Gesundheit? Sind sie ja wirklich umweltsicher? Davon können wir uns erst dann überzeugen, wenn wir Inhaltsstoffe aus Kosmetiketiketten richtig entziffern können. Es wäre von Vorteil, sich sie für einen Moment anzuschauen und, wenn Sie etwas beunruhigt, nach Ersatzinhaltsstoffen unter den Herstellern natürlicher Kosmetika zu suchen.
Zu gutem Anfang überlegen wir mal, welche Substanzen Haaren und der Haut einen vollen, energiestrahlenden Glanz verleihen. Dafür sorgen am besten natürliche Öle. Immer mehr Kosmetika werden auf der Basis von „Lebenselixieren“ d.h. von Argan- und Macadamianussöl hergestellt. Das ist erfreulich, denn diese ökologischen Inhaltsstoffe zeichnen sich durch ihre wohltuende Wirkung auf die Gesundheit aus – sie regenerieren und reinigen die Haut, befeuchten sie in natürlicher Art und reduzieren schädliche Wirkung freier Radikale. Schlimmer ist es, wenn Kosmetika hauptsächlich aus Silikonen bestehen, deren Anwendung sehr verbreitet ist. Am häufigsten sind es gerade Silikone, die Haaren einen Glanz geben, obwohl ein billiges Shampoo ohne irgendwelche Nährstoffe benutzt wird. Wie ist es denn möglich? Silikone stopfen Haare und die Haut dicht zu und so verleihen sie ihnen scheinbare Elastizität und Glattheit, aber dafür lassen sie keine Nährstoffe durch. Leider lassen sich manche Silikone (z.B. Cyclomethicone, Trimethylsiloxysilicates, Cyclopentasiloxane, Trimethicone, Simethicone) sehr schlecht in Wasser lösen, es fällt also schwer, sie abzuspülen. Die Anwendung von Kosmetika mit diesen Inhaltsstoffen führt zum Haarvertrocknen und zur erheblichen Beschleunigung des Hautalterungsprozesses.

Was sollen wir tun? Es lohnt sich, nach Kosmetika zu suchen, die Substanzen natürlicher Herkunft enthalten, wie schon erwähnte Öle (Argan- und Macadamianussöl, oft werden auch Mandelöl, Sesamöl und Aprikosenkernöl eingesetzt) oder Aloeextrakt, Sheabutter, Granatkernöl und Öl aus süßen Orangen). Empfehlenswert ist Biokosmetik, deren Ökokosmetika, die vor allem auf der Basis dieser Inhaltsstoffe hergestellt werden und keine Silikone enthalten, denn Silikone entstehen als Produkte der petrochemischen Industrie. Wer möchte sich etwa mit Derivaten des Erdöls eincremen? Aber wir tun das doch jeden Tag unbewusst. Viele populäre Kosmetika enthalten auch gesundheitsschädliche Konservierungsstoffe, die Parabene heißen. Obwohl sie zum allgemeinen Gebrauch zugelassen sind, ist uns ihr Einfluss auf den Körper noch nicht klar. Sie können Hautreizungen und Ekzeme auslösen, sie sind auch dessen verdächtig, für die Brustkrebsentwicklung mitverantwortlich zu sein, denn britische Wissenschaftler haben sie in krebserregenden Knötchen untersuchter Patientinnen entdeckt. Sind wir den mit Parabenen konservierten Kosmetika hilflos ausgesetzt? Klar ist, dass man Inhaltsstoffe von Kosmetika irgendwie haltbar machen muss, aber man kann dafür harmlose Benzoesäuren und Dihydroacetonsäuren benutzen. Genauso handeln die Hersteller von Ökokosmetika.
Es bleibt noch die Frage eines negativen Einflusses der Kosmetikinhaltsstoffe auf die Umwelt übrig. Fast alle hautschädlichen Substanzen werden jeden Tag in Abwässer geleitet. Ein erheblicher Teil dieser Verunreinigungen gelangt in Bodenwässer und verschmutzt das Ökosystem – die Teilchen von Konservierungsmitteln, in Wasser lösbaren Silikonen und Plastikkügelchen aus Peelings sind zu klein, damit sie vollständig durch Kläranlagegeräte gehalten werden können. Wäre es etwa nicht besser, Kosmetika zu benutzen, deren Inhaltsstoffe bioabbaubar sind und die Umwelt nicht verseuchen? Zu betonen ist noch, dass die Hersteller von Ökokosmetika dafür sorgen, dass sie keine entbehrlichen Verpackungen herstellen, die halt sofort in einen Mülleimer weggeworfen werden. Der Gehalt der Körperlotionen und Cremes kann doch direkt auf Tuben und Flaschen geschrieben stehen, ohne dass zusätzliche Papierverpackungen oder Beipackzettel verwendet werden. Umweltgerechte Kosmetikfirmen stellen ihre Kosmetika her und verpacken sie vor Ort, was die Reduktion der emittierten Transportverschmutzungen ermöglicht. Diese Ökolösungen werden in den letzten Jahren unter rein ökologischen Marken immer populärer. Nutzen Sie dann Geschenke von der Natur bei Ihrer täglichen Körperpflege und pflegen Sie dabei unsere Umwelt. Uns allen bekommt das gut.

Autor & Quelle: Love Me Green
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